Navigation überspringen.
Startseite

Nord-Faustballer mit großem Anteil an Erfolgen

Karlsdorf-Neuthard (DFBL/rkf) — Im Faustball haben sechs Niedersachsen als Europameister die Heimreise aus Karlsdorf-Neuthard in Baden-Württemberg antreten können. Am Sonntag konnten die Deutschen sowohl bei den Frauen als auch bei den Junioren den in den Vorjahren errungenen Titel verteidigen. Beim 3:2 der Frauen im Finale gegen die Schweiz dominierte das norddeutsche Element klar.

Jubel beim Ahlhorner Block: Janna Meiners, Annika Lohse, Marie Therese Warnick und Alexa Pabst (v.l.n.r.) vom Ahlhroner SV präsentieren stolz ihr EM-Goldmedaille. Foto: DFBL/Andreas Einbock

Jubel beim Ahlhorner Block: Janna Meiners, Annika Lohse, Marie Therese Warnick und Alexa Pabst (v.l.n.r.) vom Ahlhroner SV präsentieren stolz ihr EM-Goldmedaille. Foto: DFBL/Andreas Einbock

Für die deutschen Frauen standen im Endspiel die aus Schneverdingen in der Lüneburger Heide stammende Janine Mertsch und drei Spielerinnen des Ahlhorner SV auf dem Feld. Neben Angreiferin Janine Mertsch, die inzwischen beim Schweizer Meister STV Schlieren spielt, kamen Spielführerin Janna Meiners (Zuspiel) sowie in der Abwehr Annika Lohse und Alexa Pabst zum Einsatz. Angreiferin Marie-Therese Warnick blieb in zwei der drei EM-Spiele nur die Rolle der Ersatzfrau. Die aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern stammende Angreiferin kam nur beim 3:1 gegen Österreich in der Vorrunde zum Zug.

Bei den Junioren zählte Tim Lemke vom TV Brettorf zum deutschen Aufgebot. Eine Woche nach Brettorfs Viertelfinal-Aus im Kampf um die deutsche Meisterschaft konnte sich Lemke (Jahrgang 1987) zum Ende der Feldsaison 2008 noch einmal über einen EM-Titel bei den Junioren freuen. Im Junioren-Finale von Karlsdorf besiegte Deutschland die Schweiz nach mäßigem Beginn mit 3:1 Sätzen. Damit blieb die U 21 genau wie das Frauen-Team während der EM ungeschlagen.

Das Quartett aus Ahlhorn hatte vor einer Woche die deutsche Meisterschaft gewonnen. Schon im Juli war es dem ASV gelungen, erneut den Europapokal der Frauen zu gewinnen. Nur beim Weltpokal im August gegen Sogipa Porto Alegre hatten die vom Erfolg verwöhnten Ahlhornerinnen mit dem zweiten Platz zufrieden sein müssen.