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Damen: Titelverteidigung nach packendem Finale gegen die Schweiz

Karlsdorf-Neuthard (DFBL/rkf) — Die deutsche Faustball-Nationalmannschaft der Frauen hat ihre Vormachtstellung untermauert. Auf der Anlage des TSV Karlsdorf gewann Deutschland das EM-Finale gegen die Schweiz mit 3:2 nach Sätzen. Gut 200 Zuschauer sahen vor allem in den ersten beiden Sätzen ein hart umkämpftes Spiel. Die Deutschen gewannen den ersten, den dritten und schließlich den entscheidenden fünften Durchgang. Nach 85 Minuten Spielzeit brachte ein 11:4 im letzten Durchgang die Entscheidung. Die Deutschen nutzten gleich den ersten Matchball.

Die Schweizerinnen erzwangen den fünften Satz durch ein 11:4. In dieser Phase lief in der deutschen Offensive wenig. Die Angabe von Cindy Nökel brachte keinen Erfolg, doch Bundestrainerin Silke Eber hielt an ihr und an der gesamten ersten Fünf fest.

 

Deutschland entschied den dritten Satz klar für sich. Beim Stand von 9:3 warf der Schweizer Trainer Stephan Jundt, was diese Etappe anging, das Handtuch: Er nahm seine Angreiferin Nummer eins vom Feld, um ihr vor Beginn des vierten Durchgangs eine Auszeit zu gönnen. Deutschland machte die Punkte, um nach 55 Minuten mit 2:1 in Führung zu gehen.

 

Zehn Minuten vorher hatten die Deutschen den Satzausgleich hinnehmen müssen. Zwar konnten sie einen 0:5-Rückstand aufholen, doch in der Satzverlängerung konnte Irene Schönenberger die Schweiz mit einem 13:11 ins Spiel zurückbringen. Vor allem in diesem Satz zeigten die Deutschen ihren Kampfgeist und ihre Stärke in der Abwehr. Ob Alexa Pabst, Annika Lohse oder in der Mitte Janna Meiners, alle drei Frauen vom Ahlhorner SV hielten den Ball im Spiel und machten dem Gegner das Leben schwer.

 

Im ersten Satz hatte es Deutschland nach 8:5 -Führung noch spannend gemacht. Nach einer Auszeit von Stephan Jundt legten die Schweizerinnen eine Serie hin und Bundestrainerin Silke Eber musste selbst für eine Spielunterbrechung sorgen. Nach zwei Satzbällen für Team Suisse gelang es schließlich den Deutschen ihre zweite Chance zum Gewinn des ersten Durchgangs zu nutzen. Nach 20 Minuten hatte Irene Schönenberger etwas Pech und schlug nach einem wahnsinnigen Schlagabtausch den Ball in die Leine.

Faustball-EM in Karlsdorf:

Finale Frauen: Deutschland – Schweiz Zwischenstand 3:2(14:12, 11:13, 11:3, 4:11, 11:4)↵

Deutschland: Janine Mertsch (STV Schlieren/Hauptangreiferin), Cindy Nökel (SG Bademeusel/Angabenschlägerin) – Janna Meiners (Ahlhorner SV/Zuspiel) – Annika Lohse (Ahlhorner SV/Abwehr rechts), Alexa Pabst (Ahlhorner SV/Abwehr links)

Schweiz:

Irene Schönenberger (Schlagfrau), Sabine Pfister (Zweitangreiferin)- Madeleina Rüegge (Zuspiel) – Simone Estermann (Abwehr rechts), Nicole Münzing (Abwehr links)

Spielerwechsel:

Im 3. Satz bei 9:3: Michele Fedier für Irene Schöneberger: Zu Beginn des 4. Satzes Rückwechsel.

Schiedsrichterin:

Heidelinde Hauser (Österreich); Linienrichter: Tanja Euba (TSV Schwieberdingen), Daniel Müller (Schweiz)