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Damen: Team Suisse mit 3:0 gegen Österreich

Karlsdorf-Neuthard (DFBL/rkf) — Bei der Faustball-Europameisterschaft auf der Anlage des TSV Karlsdorf haben die Frauen aus der Schweiz das Finale erreicht. Dort treffen sie am Sonntag (ab 14 Uhr) auf Deutschland. Nachdem sich die Deutschen am Samstag als Gruppensieger die Endspiel-Teilnahme gesichert hatten, zog die Schweiz per 3:0-Erfolg über Österreich nach. In einem vom Kampf geprägten Spiel wurde der Gegner etwas unter Wert geschlagen.

Im Kampf um einen Platz im Finale der Europameisterschaft der Faustballerinnen schickten die Trainer aus der Schweiz und Österreich zu Spielbeginn dieselbe Startformation aufs Feld wie beim Vorrundenspiel am Samstag, dass den Schweizerinnen ein 3:2 gebracht hatte.

 

Österreich, dass sich auf den zweiten Tag konzentriert hatte, erkämpfte sich in einem spannenden ersten Durchgang einen Satzball. Doch nach 20 Minuten sorgte die Schweizer Schlagfrau Irene Schönenberger für das 12:10 ihrer Mannschaft. Den zweiten Satz zu gewinnen, fiel den Eidgenossen dann erheblich leichter. Die Wechsel von Österreichs Trainer Wolfgang Roschitz halfen Österreich nicht weiter. Seine Mannschaft kämpfte wie schon am Samstag. Doch es gelang kaum, über das Zuspiel den Angriff in Szene zu setzen.

 

Im dritten Satz kehrte in der Offensive die 30 Jahre alte Doris Eidenberger zurück: Stephanie Karte musste wieder weichen. Es entwickelte sich ein spannender Satz mit vielen umkämpften Ballwechseln, aber auch einigen Fehlern. Als die Österreicher mit 9:8 in Führung gingen, nahm der Schweizer Trainer Stephan Jundt eine Auszeit. Es folgten Angabepunkte von Irene Schönenberger zum Ausgleich und von Antonia Ritschel zum 10:9. Danach konnten die Österreicherinnen eine weitere Angabe von Irene Schönenberger nicht zurück über die Leine bringen.Als dann noch Antonia Ritschel ihren Aufschlag ins Aus setzte, hatte die Schweiz nach einer Stunde Matchball.

 

Obwohl Österreich beim Aufbau auch jetzzt Mühe hatte, gelang Antonia Ritschel mit einem Ball knapp ins Feld das 10:10. Irene Schönenberger fand dann die Lücke. Doch wieder konnte Österreich den Matchball abwehren: Irene Schönenberger schlug in die Leine. Doch mit einem kurzen Ball nach rechts aussen auf Doris Eidenberger holte sie den dritten Matchball. Österreichs Zuspielerin Karin Azesberger bei der Annahme machte schließlich den das Spiel entscheidenden Fehler.

 

"Wir haben in Irene Schönenberger eine Super-Schlagfrau, die alles kann, wenn es ihr läuft. Heute läuft es ihr gut", sagte der Schweizer Trainer Stephan Jundt. "Es hätte auch anders herum ausgehen können", gab er zu. Das Zuspiel sei teilweise nicht gut gewesen. Der Erfolg sei indes nicht nur auf die Angriffs-, sondern auch auf die Abwehrleistung zurückzuführen.

Faustball-Europameisterschaft in Karlsdorf:
Qualifikationsspiel Frauen (Halbfinale): Schweiz - Österreich 3:0 (12.10, 11:4, 14:12)

Schweiz:

Irene Schönenberger (Schlagfrau), Michele Fedier (Zweitangreiferin)- Madeleina Rüegge (Zuspiel) – Simone Estermann (Abwehr rechts), Nicole Münzing (Abwehr links)

Österreich:

Antonia Ritschel (Hauptangreiferin/Angaben), Doris Eidenberger (Angabenschlägerin) – Karin Azesberger (Zuspiel) - Elisabeth Ojo (Abwehr rechts), Karin Engleder (Abwehr links)

 

Spielerwechsel: Zum 2. Satz bei Österreich Stephanie Karte für Doris Eidenberger, bei 1:6 Bei Österreich Doris Weikinger für Karin Arzesberger, zu Beginn 3. Satz Sabine Pfister für Michele Fedier, bei 1:2 wieder Karin Arzesberger im Zuspiel für Doris Weikinger, bei 4:5 Doris Eidenberger zurück für Stephanie Karte

 

Schiedsrichterin: Tanja Euba (TSV Schwieberdingen)