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Faustball-Frauen und Junioren des DTB in Karlsdorf im Finale

Karlsdorf-Neuthard (DFBL/rkf) — am ersten Tag der Doppel-Europameisterschaft in Karlsdorf sind die deutschen Faustballer die Gewinner gewesen. In insgesamt fünf Spielen gingen die beiden deutschen Mannschaften als Sieger vom Feld. Damit stehen beide bereits im Finale, haben die Silbermedaille bereits sicher und alle Chancen den im Vorjahr bei der EM in Salzburg erzielten Erfolg zu wiederholen.

Genauso energisch wie an der Leine: Cindy Nökel (Deutschland, SG Bademeusel) bejubelt den Einzug ins EM-Finale. Foto: DFBL/Andreas Einbock

Genauso energisch wie an der Leine: Cindy Nökel (Deutschland, SG Bademeusel) bejubelt den Einzug ins EM-Finale. Foto: DFBL/Andreas Einbock

Bei den Frauen hatte Deutschland einige Mühe, um zunächst am Samstag seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Schon im Spiel gegen Österreich hatte das Team von Bundestrainerin Silke Eber Glück, nicht in einen fünften Satz zu müssen. Nach dem 3:1-Erfolg in diesem Spiel wurde es gegen die Schweiz noch spannender: Am Ende stand aber wieder ein Viersatz-Sieg der Deutschen zu Buche. Ein Schwachpunkt war noch das lange Zuspiel, was auch mit dem wechselnden Wind auf der Anlage des TSV Karlsdorf zu tun hat.

Bundestrainerin Silke Eber aus Kulmbach hat bereits alle acht Spielerinnen eingesetzt. Bei einer 2:1-Führung nach Sätzen im Spiel gegen die Schweiz kam als erste Ersatzspielerin Eva Krämer (TSV Niedernhall) zum Einsatz. Sie löste Janna Meiners (Ahlhorner SV) auf der Mittelposition ab. Im zweiten Spiel war dann die 27 Jahre alte Meiners durchgehend dabei. Dagegen saß ihre Vereinskameradin Alexa Pabst auf der Bank. Die an ihrer Stelle eingesetzte Sarah Schenk (TV Stammheim) zeigte eine starke Abwehrleistung. Alles in allem überzeugte auch die aus der Lüneburger Heide stammende Hauptangreiferin Janine Mertsch. Nachdem sie gegen Österreich noch nocht gespielt hatte, kam sie zum Zug, als auf der Gegenseite mehrere Mitspielerinnen ihres Vereins, des Schweizer Meisters STV Schlieren, standen.

Kam im zweiten deutschen EM-Spiel gegen die Schweiz zu ihrem ersten Einsatz: Sarah Schenk vom TV Stammheim. Foto: DFBL/Andreas Einbock

Bei den Frauen hatte im ersten Spiel der Karlsdorfer EM die Schweiz mit 3:2 gegen Österreich gewonnen. Bei den Junioren gab es für die Österreicher ebenfalls zwei Niederlagen, allerdings auch ein drittes Spiel: Dank des 3:0-Erfolgs gegen Italien hat die U21 von Trainer Joachim Huthmann eine Medaille schon sicher. In der Neuauflage des Spiels gegen die Schweiz (0:3) geht es am Sonntagf um den Finaleinzug.

Die Endspielteilnahme haben die deutschen Junioren bereits sicher. Am Samstagabend lieferten sie sich mit der Schweiz über etwa anderthalb Stunden ein hochklassiges Spiel und hatten am Ende mit 3:2 das bessere Ende für sich. Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Hartmut Maus aus Solingen auch gegen Österreich über fünf Sätze gehen müssen. Das 3:0 gegen die von Jörg Ramel aus Fürstenfeldbruck betreuten Italiener stellte einen Pflichtsieg dar. Auch U21-Trainer Maus konnte während der Gruppenphase noch ein wenig experimentieren. Italien ist noch ohne Satzgewinn, auch das Spiel gegen die Schweiz endete mit 0:3. Bei sonnigem und trockenem Wetter kamen am Samstag nur knapp über 100 Besucher auf die Anlage von EM-Ausrichter TSV Karlsdorf.